Time to know ist nicht nur ein israelisches Startup, sondern auch der Name der von ihm entwickelten Software für Schulen, mit der Lehren und Lernen und Schule besser wird. – Warum glaube ich denen nicht?
Sicher, jeder kann individuell auf seinem Niveau lernen und der Lehrer kann früher und genauer sehen, wie fortgeschritten seine Schüler sind und wo es hapert. Das ist der Vorteil digitaler Technik. Aber dass sich der Lehr- und Lernprozess so einfach verbessert. Nö. Die alten Strukturen von Schule bleiben bei dem System erhalten. Aber Schule muss anders werden. Ein wenig Digitaltechnik richtet da kaum etwas aus.
Sir Ken Robinson ist ein herausragender Redner, der bereits vor einigen Jahren bei TED mit seinem Vortrag »Schule tötet Kreativität« brillierte. Sein Thema ist Bildung. Über diese und ihre Fehler spricht er nicht nur hervorragend, sondern auch stichhaltig und überzeugend. Wie in seinem jüngsten TED-Vortrag:
Salman Khan von der Khan Academy bestätigt in einem kurzen Vortrag auf der Gel Converence anhand von Briefen,die ihm seine Schüler schicken, was Manfred Spitzer an anderem Ort (nämlich der Zeppelin Universität in Friedrichshafen) deutlich macht: Lernen macht glücklich.
… aber man kann die Funktion »Gesamter Bildschirm« (die bei mir noch nie die richtige Einstellung übernommen hat: 18 Punkt-Schrift) bei DEVONThinkPro auf zwei Displays unabhängig voneinander anwenden. Das meint: auf jedem Display wird ein anderes DEVONthinkPro Dokument im Vollbildmodus angezeigt:
Einfach je ein Dokument auf eines der Displays legen und nach einander die Dokumente aktivieren und jeweils »Befehl F7« drücken.
Salman Khan kam wie die Jungfrau zum Kinde zu seiner Akademie. Seine Cousine brauchte Nachhilfe in Mathe, wohnte aber weit entfernt. So gab er ihr online Nachhilfe. Danach gab er anderen online Nachhilfe. Die zeitliche Koordinierung wurde zum Problem. Ein Freund schlug vor: mach ein Video und lade es auf YouTube. Das wurde zum Erfolg. Millionen in der ganzen Welt, ob Uruguay oder Uganda, lernen anhand seiner YoutTube Videos. Mittlerweile werden sie auch aus dem Englischen in andere Sprache übersetzt.
Nach einigen Jahren quittierte er Ende 2009 seinen Job als Hetchfond-Manager, um sich nun ganz der Khan Academy zu widmen.
Die Geschichte und den Erfolg der Khan Akademie erklärte er im Januar 2010 in der Castilleja School:
Die Details zu diesen beiden bildlichen Zusammenfassungen findet man auf J. Dirksens lesenswerten The Usable Learning Blog.
Sehr anschaulich wird deutlich, wie eine Lernerfahrung sich positiv auswirkt und man in Flow geraten kann, und wie sich bei anderer Gestaltung des Lernens die positive Erfahrung abnutzt und negativ wird.